Fokussiert, selbstständig und international unterwegs: Andrina geht ihren eigenen Weg zur Matura

 

Andrina Gantenbein (18) verfolgt ein klares Ziel – und wählt dafür bewusst einen unkonventionellen Weg. Statt den klassischen Schulweg weiterzugehen, hat sie sich entschieden, ihre Matura eigenständig vorzubereiten und dabei ihr Lernen komplett selbst zu organisieren.

Was sie auszeichnet, ist ihre hohe Auffassungsgabe und ihr strukturierter Zugang zum Lernen. Schon immer fiel es ihr leicht, neue Inhalte schnell zu verstehen. Heute bedeutet das für sie jedoch auch, sich komplexe Themen eigenständig zu erarbeiten – eine Herausforderung, die sie bewusst annimmt.

Dabei schätzt Andrina vor allem die Möglichkeit, sich intensiv und ohne Unterbrechung mit einem Fach zu beschäftigen. Sie arbeitet oft mehrere Stunden am Stück an einem Thema und erreicht so einen Lernfluss, der ihr hilft, Inhalte nachhaltig zu verinnerlichen. Gleichzeitig hat sie gelernt, sich selbst zu strukturieren und Verantwortung für ihren Alltag zu übernehmen.

Ein wichtiger Teil ihres Lebens ist zudem die internationale Perspektive: Durch mehrere Jahre in den USA und enge familiäre Verbindungen dorthin nutzt sie ihre Flexibilität, um Lernen und Reisen zu kombinieren. Ob im Café, zu Hause oder in Florida – sie passt ihr Lernen ihrem Leben an, nicht umgekehrt.

Diese Freiheit bringt auch Anforderungen mit sich. Andrina betont, dass ihr Weg ein hohes Mass an Selbstdisziplin und Eigenmotivation verlangt. Für sie ist genau das jedoch eine wertvolle Vorbereitung auf die Zukunft: selbstständig arbeiten, Prioritäten setzen und den eigenen Weg aktiv gestalten.

Neben der Matura plant sie bereits die nächsten Schritte: Sie interessiert sich für Architektur oder Innenarchitektur und möchte vor dem Studium weitere Erfahrungen sammeln – idealerweise wieder verbunden mit Reisen.

Andrina zeigt, wie eigenverantwortliches Lernen, Zielstrebigkeit und Neugier neue Wege eröffnen können.

Ganzer Artikel vom Rheintaler vom 19.3.2026 hier lesen

Erfolgreiche Maturanden – erfolgreiche Collegestudenten

Das Swiss Online Gymnasium kann mit grosser Freude einen weiteren wichtigen Meilenstein feiern: Drei unserer Absolventen haben erfolgreich die Matura abgeschlossen und starten ihr Studium an einer Schweizer Universität. Wir gratulieren ihnen herzlich zu dieser herausragenden Leistung. Ihr Engagement, ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen haben sich ausgezahlt – sie haben sich damit den Zugang zu den besten Bildungswegen der Schweiz erarbeitet.

Dieser Erfolg steht exemplarisch für das, was wir als Schule ermöglichen: eine flexible, individuell betreute Ausbildung auf hohem akademischem Niveau, die unsere Schülerinnen und Schüler gezielt auf ihre Zukunft vorbereitet und dass auch alternative Bildungswege zu klassischen Spitzenabschlüssen führen können.

Gleichzeitig dürfen wir auch zwei weitere bemerkenswerte Erfolge feiern: Zwei unserer Studierenden wurden an amerikanischen Colleges beziehungsweise Universitäten aufgenommen. Einer von ihnen wird seine sportliche Leidenschaft im Basketball auf College-Niveau weiterverfolgen, der andere im Eishockey. Beide haben nicht nur akademisch überzeugt, sondern auch sportlich herausragende Leistungen erbracht – eine Kombination, die im US-amerikanischen Bildungssystem besonders gefragt ist.

Wir gratulieren auch diesen beiden Talenten herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen sowohl auf dem Spielfeld als auch im Studium viel Erfolg. Sie zeigen eindrücklich, welche internationalen Möglichkeiten sich mit der richtigen Unterstützung eröffnen.

Als Swiss Online School verfügen wir über fundierte Erfahrung in der Begleitung von Studierenden auf ihrem Weg ins Ausland. Gemeinsam mit unserem US-Schulteam unterstützen wir gezielt bei der Vorbereitung, Positionierung und im gesamten Admissions-Prozess – von der Kurswahl über Bewerbungsstrategien bis hin zur individuellen Betreuung. Unser Ziel ist es, Türen zu öffnen und Perspektiven zu schaffen – national wie international.

Herzliche Gratulation an alle unsere erfolgreichen Absolventen. Wir sind stolz auf euch.

Bildquelle: AI generiertes Symbolbild

Info-Veranstaltungen 2026: Swiss Online School und Swiss Online Gymnasium – Teilnahmelink

ONLINE INFORMATIONS-ABENDE 2026

An folgenden Daten – immer Mittwochs um 19 Uhr!

14. Januar, 11. Februar, 18. März, 22. April. 13. Mai, 10. Juni, 8. Juli
5. August, 16. September, 7. Oktober, 11. November, 9. Dezember

Besprechungslink hier klicken

Sollte es Ihnen an beiden Terminen nicht gehen, rufen Sie an, wir informieren Sie gerne auch persönlich per Telefon.

Freiheit und Verantwortung im eigenen Rhythmus – Selbstständiges Lernen am Swiss Online Gymnasium

🧠 Freiheit und Verantwortung im eigenen Rhythmus – Selbstständiges Lernen am Swiss Online Gymnasium

In einer globalisierten, digital vernetzten Welt gewinnt eine neue Lernform zunehmend an Bedeutung: ortsungebundenes, digitales Selbstlernen. Es ermöglicht Gymnasiast:innen, ihren individuellen Bildungsweg unabhängig von festen Stundenplänen oder geografischen Gegebenheiten zu gestalten – flexibel, selbstbestimmt und im Einklang mit ihrem persönlichen Lebensrhythmus.

Lernen, wo du lebst – und wie es zu dir passt

Ob zu Hause, auf Reisen, im Ausland oder an einem inspirierenden Ort in den Bergen – beim Swiss Online Gymnasium bestimmst du selbst, wo und wann du lernst. Du brauchst lediglich einen Laptop und eine stabile Internetverbindung, um auf hochwertige Lerninhalte, virtuelle Coachings und interaktive Plattformen zuzugreifen.

Diese Ortsunabhängigkeit bietet insbesondere Jugendlichen mit internationalen Lebensmodellen, sportlichen oder kreativen Ambitionen, gesundheitlichen Einschränkungen oder hoher Eigenmotivation einen echten Mehrwert.

Selbstbestimmung statt Stillstand

Ortsunabhängiges Lernen bedeutet auch: Du steuerst deinen Fortschritt selbst. Wer schnell lernt, kann sich zügig durch die Inhalte bewegen – wer mehr Zeit benötigt, erhält sie. Diese Lernform erfordert Eigenverantwortung – und stärkt sie gleichzeitig.

Gerade auf Gymnasialniveau bietet diese Freiheit Raum zur Entfaltung: für vertieftes Denken, kreative Projekte, fachliche Spezialisierungen und persönliche Interessen.

Struktur und Begleitung – keine Einsamkeit im Lernprozess

Selbstständigkeit heisst bei uns nicht Alleingelassenwerden. Am Swiss Online Gymnasium begleiten erfahrene Lehrpersonen und Coaches jede:n Lernende:n individuell. Über digitale Lernplattformen, wöchentliche Feedbackgespräche, Lernzielplanung und motivierende Online-Gruppenangebote bieten wir eine klare Struktur mit persönlichem Rückhalt – überall dort, wo du gerade bist.

Zukunftskompetenzen aktiv entwickeln

Das digitale Selbstlernen am Gymnasium vermittelt weit mehr als Fachwissen: Es fördert zentrale Zukunftskompetenzen wie Selbstorganisation, digitale Souveränität, analytisches Denken, Zeitmanagement und Kommunikationsfähigkeit. Diese Kompetenzen sind nicht nur im Studium unverzichtbar, sondern auch in einer zunehmend komplexen und projektorientierten Arbeitswelt.


Am Swiss Online Gymnasium gestalten wir Lernen so, dass es zum Leben junger Menschen passt – nicht umgekehrt.
Wir glauben: Bildung muss nicht an Räume gebunden sein. Sie muss verbinden, fordern, inspirieren – und Raum geben, um zu wachsen.

Artikel zum Gymnasium in der Presse

Wir haben kürzlich „ft medien“ ein Interview gegeben. Hier können Sie es in voller Länge lesen und einiges zum Swiss Online Gymnasium erfahren.

https://swissonlinegymnasium.ch/wp-content/uploads/2023/10/SwissOnlineGymnasium-PR.pdf

Informationen zur Eidgenössischen Maturität

Die Eidgenössische Maturität: Ein Schlüssel zur akademischen Exzellenz in der Schweiz

Die Eidgenössische Maturität, oft einfach als „die Schweizer Matur“ bezeichnet, ist eine angesehene, hohe Qualifikation in der Schweiz. Sie gilt als der Schlüssel zur akademischen Exzellenz und öffnet Türen zu den renommiertesten Universitäten und Hochschulen im Land und Weltweit. In diesem Artikel werden wir die Eidgenössische Maturität genauer unter die Lupe nehmen, ihre Bedeutung erläutern und herausfinden, warum sie für viele Schweizer Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Bildungsziel ist.

Was ist die Eidgenössische Maturität und wer führt sie durch?

Die Eidgenössische Maturität ist ein schulisches Diplom, das den Abschluss der Sekundarschulbildung markiert und den Zugang zu Schweizer Hochschulen und Universitäten ermöglicht. Die Prüfungen werden durch die Schweizerische Maturitätskommission angeboten und vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation organisiert. Diese Kommission ist übrigens auch für die Anerkennung der gymnasialen und kantonalen Maturitäten zuständig, das heisst die Eidgenössische Maturität ist quasi der Standard. Dieses Diplom wird nach einer erfolgreichen Absolvierung eines anspruchsvollen Studienprogramms vergeben. Die Vorbereitung auf die Schweizerische Maturitätsprüfung ist frei, d.h. sie kann über eine der verschiedenen privaten Maturitätsvorbereitungsschulen, wie dem Swiss Online Gymnasium oder autodidaktisch (Selbststudium) erfolgen.

Das Curriculum der Eidgenössischen Maturität

Das Curriculum der Eidgenössischen Maturität ist breit gefächert und anspruchsvoll. Es umfasst eine Vielzahl von Fächern, darunter Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften. Die Abschlussprüfungen bestehen aus schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Die Maturitätsprüfungen sind bekannt für ihre Schwierigkeit und stellen sicher, dass die Absolventinnen und Absolventen ein tiefes Verständnis für die behandelten Themen haben.

Warum ist die Eidgenössische Maturität wichtig?

Die Eidgenössische Maturität ist von großer Bedeutung, da sie den Zugang zu den besten Bildungseinrichtungen des Landes ermöglicht. Die Schweiz verfügt über eine beeindruckende Auswahl an erstklassigen Universitäten und Hochschulen, darunter die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich), die Universität Zürich, die Universität St.Gallen und die Universität Lausanne, um nur einige zu nennen. Um an diesen angesehenen Institutionen studieren zu können, ist die Eidgenössische Maturität eine unverzichtbare Voraussetzung.

Darüber hinaus wird die Eidgenössische Maturität von Arbeitgebern in der Schweiz hoch geschätzt. Sie signalisiert nicht nur ein hohes Maß an intellektueller Fähigkeit, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Aufgaben zu bewältigen, analytisch zu denken und selbstständig zu arbeiten. Dies sind Fähigkeiten, die in vielen Berufsfeldern von entscheidender Bedeutung sind.

Vorbereitung

Die Vorbereitung auf die Eidgenössische Maturität ist anspruchsvoll und erfordert Engagement, harte Arbeit und Disziplin. Die Prüfungsthemen sind in den Richtlinien festgehalten. Das Swiss Online Gymnasium hat diese als Grundlage genommen, um den Stoff aufzuarbeiten und zur Verfügung zu stellen. Lerncoaches begleiten und geben Feedback zu Lernstandserhebungen, die in regelmässigen Abständen von den Studierenden eingereicht werden (können – freiwillig).

Die Studierenden müssen sich frühzeitig auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereiten. Die Prüfungen können an einem Prüfungstermin oder (empfohlen) in zwei Teilprüfungen abgelegt werden. Die Teilprüfungen legt man in der Regel im Abstand von sechs bis zwölf Monaten ab. Die Fächer sind klar festgelegt. Braucht man mehr Vorbereitungszeit, kann beim Staatssekretariat ein Gesuch um längere Frist eingereicht werden.

Fazit

Die Eidgenössische Maturität ist ein prestigeträchtiger Abschluss, der den Weg für akademische und berufliche Erfolge in der Schweiz ebnet. Es ist ein Zeugnis für harte Arbeit, Engagement und intellektuelle Fähigkeiten. Für viele Schweizer Schülerinnen und Schüler ist die Vorbereitung auf die Eidgenössische Maturität eine intensive Reise, aber die Belohnungen in Form von Bildungschancen und beruflichem Erfolg sind es wert. Dieser Abschluss bleibt ein Eckpfeiler des Bildungssystems der Schweiz und ein Symbol für akademische Exzellenz. Das Swiss Online Gymnasium begleitet die Studierenden zu diesem Ziel!  Interessenten sind herzlich eingeladen unverbindlich reinzuschnuppern!

Quelle: https://www.sbfi.admin.ch/sbfi/de/home/bildung/maturitaet/gymnasiale-maturitaet/schweizerische-maturitaetspruefung.html

Bestrafungen sind immer destruktiv

Es gibt sie immer noch; Lehrpersonen die nur Schwarz/Weiss denken, die guten Schüler*innen belohnen und die schlechten bestrafen. Dabei erreichen sie aber meist genau das Gegenteil des Erhofften, sie erzeugen Angst oder vertiefen sogar das Verhalten, welches sie eigentlich abwenden wollten. Wer Angst erzeugt, verhindert einerseits intrinsische Motivation und anderseits ist Angst immer der Ursprung jeder Wut. Dies wiederum erzeugt einen Teufelskreis, der heutzutage für viele Burnouts und Lernfrustrationen verantwortlich ist.

Was geschieht bei der Lehrperson:

Die Lehrperson merkt relativ früh, dass alle Eindämmungsversuche wenig fruchten und dies wiederum weckt ein Gefühl von beschränkter Selbstwirksamkeit, was wiederum den Spass an der Arbeit einschränkt. Burnouts, schlechte Laune und massenweise überforderte Lehrpersonen sind die Folge.

Was geschieht beim lernenden Kind oder Jugendlichen:

Meistens sind es immer die gleichen Schüler*innen, welche «drunter kommen». Sie nehmen diese Rolle ein, werden durch Stereotypen bedroht und häufig auch als schuldig befunden, obwohl sie für einmal nichts falsch gemacht haben. Stupides Texte abschreiben, dem Hauswart helfen oder Geldstrafen, haben selten den gewünschten Effekt, da keine Reflexion stattfindet. Kinder und Jugendliche befinden sich in einem Sozialisationsprozess. Dieser Prozess lässt sie Grenzen ausloten und Reaktionen erfahren. Nur wenn sie auf eine gewünschte Tat auch ein konstruktives Feedback erhalten, lernen sie ihr Verhalten zu sozialisieren. Dem Hauswart diesen Job zu überlassen, kann auf jeden Fall nicht die Lösung sein. Was die Lehrperson damit erreicht ist vor allem eine Abstumpfung, im schlimmsten Fall sogar ein «Stolz sein» und dem System entgegentreten. Die Kinder/Jugendlichen nehmen Strafen emotionslos hin. Sozialisationseffekte finden nicht mehr statt. Sie finden sich mit ihrer Rolle als Badboy oder Badgirl ab. Die Lehrperson mutiert zum Feindbild und in der Peergroup auf dem Pausenplatz wird Ruhm und Ehre kassiert.

Andere leben in einem Raum der Angst: ständig schlechte Noten, ständig Gespräche und Therapeuten. Im schlimmsten Fall wird noch mit Medikamenten nachgeholfen. Sie verlieren den Mut überhaupt noch in der Schule mitzumachen. Es entsteht in keiner Sekunde intrinsische Motivation, sondern er herrscht ein ständiges Gefühl von Versagensangst.

Statt sich aus Einsicht sozialkompatibel zu verhalten, lernen Heranwachsende also, ihr Verhalten auf externe Anreize auszurichten und sich den Vorstellungen der Lehrperson gehorsam anzupassen. Statt Vernunft und die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel, steuern die Aussicht auf Belohnung und die Angst vor Strafe das Handeln. Dies mit Folgen auch für das ausserschulische und spätere Leben.

Wie bereits erwähnt, sind es in der Praxis oft dieselben Kinder, die auffallen, stören, die Hausauf­gaben nicht machen oder sich auf dem Pausenplatz prügeln. Für sie macht ihr gezeigtes Verhalten in diesem Moment aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrer bisherigen Sozialisationsgeschichte Sinn. Regeln stellen die Legitimationsgrundlage dar, um diesen Kindern und Jugendlichen genau den Beweis ihrer Unfähigkeit und ihres Nichtgenügens zu liefern, den sie schon immer zu spüren bekommen haben. Die Tatsache wird viele für ein Leben lang prägen.

Was hilft?

Dass Strafen nicht den gewünschten Effekt erzeugen, sollte mittlerweile jedem logisch erscheinen. So wie man Kindern und Jugendlichen im Unterricht hilft, wenn sie etwas nicht verstehen, brauchen Kinder und Jugendliche, welche im Sozialisationsprozess noch gewisse Defizite aufweisen, eine konstruktive und kleinschrittige Lernbe­gleitung in Form eines Coachings. Sie brauchen die Möglichkeit, Verhalten zu lernen und zu trainieren, ohne mit Strafen rechnen zu müssen. Ein Coach zeigt dem Kind oder dem Jugendlichen seinen Weg, in der Schule und schlussendlich in der Gesellschaft nicht anzuecken. Sind gewisse Kinder und Jugendliche wiederholt in ­Konflikte verwickelt, sucht man gemeinsam mit ihnen nach guten Lösungen und gibt ihnen Zeit, die beste davon in Rollenspielen einzuüben. Jeder Schritt wird ohne jeden Vorwurf geübt und Erfolge gebührend wertgeschätzt.

Zusammengefasst: Strafsysteme beeinträchtigen das Unterrichtsklima. Dazu festigen sie bei allen Beteiligten auch die Überzeugung und die Zuordnung zu Verhaltenstypen. Genau diese Stereotypenbildung behindert oder blockiert das Lernen.

Braucht es also keine Regeln mehr?

Natürlich braucht es Regeln. Regeln geben Halt und einen möglichen Weg vor. Voraussetzung dafür sollte aber sein, dass das gewünschte Verhalten von allen Involvierten entweder grundsätzlich mühelos gezeigt werden kann oder die Möglichkeit besteht, dieses Verhalten zu üben. Wenn ausgebildete Coaches die Kinder und Jugendlichen beim Erlernen dieser gewünschten Verhaltensweisen begleiten und dabei deren Vertrauen in die Lern- und Entwicklungsfähigkeit stärken, bieten Regeln eine wichtige, gewünschte Orientierungshilfe.

Onboarding – so schnell ist man in der Schule